Die Wirtschaft der Schweiz gilt als eine der stabilsten Volkswirtschaften der Welt. Berechnet nach dem Bruttoinlandsprodukt liegt die Schweiz weltweit an 19. Stelle, berechnet nach dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf sogar auf dem 4. Platz. In Europa belegt die Schweiz den 9. Platz.
Hauptarbeitgeber ist der Dienstleistungssektor mit seinem Handels- (Gold) und Finanzplatz. Daneben sind aber auch der Tourismus und die Industrie wichtige Zweige der Schweizer Wirtschaft.

2010 passierten 2.306 Tonnen Roh-Gold (damaliger Wert über 70 Milliarden Schweizer Franken) den Schweizer Zoll. Pro Jahr werden weltweit über 3.800 t Gold gebraucht.
Mehr als die Hälfte für Schmuck, 35 % als Investment und 11 % in der Industrie.

Die Schweizer Raffinerien genießen weltweit einen sehr guten Ruf. Die Schweiz wurde allerdings nicht deswegen zu einem der weltgrößten Handelszentren. Vielmehr zieht das Land wegen seiner äußerst moderaten Steuerpolitik, der Tendenz der Bevölkerung zur Verschwiegenheit und weniger bürokratischer Regulation bzw. Kontrolle seitens des Staates Unternehmen und Investoren an.
Das Edelmetall Gold wird von nahezu allen Staaten weltweit als finanzielle Rücklage gehalten, insbesondere zur Absicherung gegen Krisen und Inflation.
Die Goldreserven bestehen aus Goldbarren, die von Zentralbanken gehalten werden und als Währungsreserve dienen. Über Jahrhunderte gehörte Gold zu den gefragtesten Edelmetallen weltweit. Immer häufiger werden die Goldvorräte einzelner Staaten nicht komplett im eigenen Land gelagert, sondern auf sichere Einrichtungen in verschiedenen Ländern verteilt. Somit kann Gold, in Situationen, in denen sehr kurzfristig Entscheidungen getroffen werden müssen, schneller in andere Währungen umgetauscht werden.

Laut finanzen.net ist der Kauf von Gold für Anleger einfach und sicher.
Einziger Punkt, den man beachten müsse: Man sollte nur von bekannten Anbietern kaufen. Die Herkunft und die Produktion werden verschwiegen. Zahlen zu Umsätzen werden hingegen gerne publiziert.
Weltweit werden 2.500 t Gold neu gefördert. 145.000 t sind schon im Umlauf – 8 % in Banken, 16 % bei Privaten, die Hälfte als Schmuck und 12 % in der Kunst.
Schätzungsweise befinden sich noch 30 Mrd. t Gold in der Erdkruste, aber meist in so kleinen Konzentrationen, dass sich der Abbau nicht lohne, so finanzen.net. In den bekannten Lagerstätten befänden sich noch ca. 55.000 t. Laut beobachter.ch werden in der Schweiz jährlich sogar mehr als 3.000 t umgeschlagen. 2013 exportierten die sechs Schweizer Goldraffinerien Gold im Wert von 120 Mrd. Franken. So viel wie die Pharma-, Uhren und Maschinenindustrie zusammen.

Die Devise heißt deshalb zu Recht: Wer Gold hat, darf sich im sicheren Hafen wiegen.